| Anleitung zum Wein schneiden |
| Wer Wein besitzt und diesen nicht nur zur Zierde und der schöneren Gartengestaltung anbaut, möchte eine möglichst ertragreiche Ernte erzielen. Deshalb ist es wichtig den Wein richtig zu schneiden, um so den Ertrag zu vervielfachen. Allerdings hat das Schneiden nichts mit dem verschneiden zu tun, darauf sollten Sie achten. Die sinnvollste Jahreszeit zum schneiden ist nach dem Laubabfall. Allerdings ist es auch möglich Ist der Wein erst vor kurzem gepflanzt worden, so sollten Sie bedenken, dass ein Trieb gerade und lang wächst. Das ist notwendig, da dieser Trieb zum Stamm des Weinstocks werden soll. Um dem Trieb das Wachsen in die richtige Richtung zu vereinfachen, sollten Sie einen Rankspalier verwenden. Die seitlichen Triebe des Pflanzenstammes sollten entfernt werden, damit die korrekte Gedeihrichtung gewährleistet werden kann. Hat der Wein die richtige Höhe erreicht, kann man sich auf die Trauben konzentrieren. Dabei ist es ebenfalls wichtig darauf zu achten, dass der Wein richtig geschnitten wird. Wein Schneiden ist nämlich nicht so einfach wie man im ersten Moment vielleicht denkt. Es dürfen nämlich nicht zu viele Äste zurückbleiben, denn diese entziehen den Reben die nötige Feuchtigkeit. Hierbei sollten Sie folgende Regel beachten: Vier bis fünf Äste pro Stamm sind völlig ausreichend. Außerdem wachsen an den neuen Trieben keine Trauben, weswegen man diese regelmäßig entfernen sollte. Ein weiterer wichtiger Grund für das regelmäßige Zurechtstutzen ist, dass sich Feuchtigkeit unter den Blättern ansammelt, diese führt logischerweise zur schnelleren Schimmelbildung. Wenn Sie sich an diese Anleitung halten und die richtigen Gartengeräte nutzen, sollte mit der Weinernte nichts schief gehen können und Sie können sich über jede Menge Trauben freuen. Während eines Weinseminar kann man sich auch zu diesem Thema gut bei Fachleuten informieren. |